BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Literaturviertel Ruhr - ECPv6.8.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Literaturviertel Ruhr
X-ORIGINAL-URL:https://literaturviertel-ruhr.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Literaturviertel Ruhr
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:UTC
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0000
TZOFFSETTO:+0000
TZNAME:UTC
DTSTART:20260101T000000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20260901T193000
DTEND;TZID=UTC:20260901T210000
DTSTAMP:20260714T003629
CREATED:20260531T110759Z
LAST-MODIFIED:20260531T111242Z
UID:1124-1788291000-1788296400@literaturviertel-ruhr.de
SUMMARY:Judith Schalansky: Marmor\, Quecksilber\, Nebel
DESCRIPTION:Moderation: Hanna Engelmeier / KWI \nEs beginnt nicht mit einem weißen Blatt\, sondern mit einem weißen Block\, einem fast 27 Tonnen schweren Ungetüm aus massivem Marmor. Noch Monate nach der verhängnisvollen Begegnung auf einer Fähre vor der Insel Thassos lässt der Stein Judith Schalansky nicht los und führt sie auf eine schneeweiße Fährte in die Marmorbrüche und Bildhauerei-Ateliers\, durch die dunkle\, oft gewalttätige Geschichte von Materialgewinnung und Weltaneignung. Ein Workshop an der Kunsthochschule von Guadalajara wiederum gerät zu einer tollkühn-quecksilbrigen Performance als Apologetin der Buchkultur. Und die Rekonstruktion einer lang zurückliegenden Besteigung des meist nebelverhangenen Brockens verdichtet sich zu einer Enzyklopädie der Undurchsichtigkeit\, die das Erhellende im Ungewissen sucht.\nWie immer bei Judith Schalansky geht es in ihrem neuen Buch um alles: den Nährwert von Marmorschweinen\, das Gewicht der Erde\, den Belegungsplan der Arche Noah\, die Wahrhaftigkeit mexikanischen Wrestlings oder das Brockengespenst – um Phänomene also\, in denen sich die widerspenstige Wirklichkeit spiegelt und vervielfacht. Ihre drei windungsreichen\, immer überraschenden Texte\, mal Essay\, mal Erzählung\, erkunden mit spielerischer Präzision die materiellen Bedingungen des Lebens und nicht zuletzt des eigenen Schreibens. \nKarten in der Buchhandlung Proust\nEintritt: 15\,- Euro \nEine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr\nim Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!\nin Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen\nGefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung
URL:https://literaturviertel-ruhr.de/event/judith-schalansky-marmor-quecksilber-nebel/
LOCATION:LeseRaum Akazienallee\, Am Handelshof 1\, 45127 Essen\, Essen\, 45127\, DE
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20261001T193000
DTEND;TZID=UTC:20261001T193000
DTSTAMP:20260714T003629
CREATED:20260627T173906Z
LAST-MODIFIED:20260627T173906Z
UID:1135-1790883000-1790883000@literaturviertel-ruhr.de
SUMMARY:Wolfgang Cziesla: Die Kinderwunsch-Variationen
DESCRIPTION:Herzliche Einladung zur Buchpremiere. Moderation Thomas Böhm \n\n\n\n\n\n\n\n \n\nWolfgang Cziesla\, Foto privat \n\n\n\nEin Vater keiner Kinder. Die Frage nach  dem Sinn des (Künstler-)Lebens. Nicht beantwortet\, aber mit elegantem Humor umkreist. \nSelbst in der interessierten Musikwelt ist nur sehr wenigen Menschen der Name Stoyke ein Begriff. Dabei hat dieser Mann sein ganzes Dasein der Musik gewidmet\, alles lässt sich für ihn in Klängen denken. Aber bei nahendem Rentenalter ist es nicht der ausgebliebene Publikumserfolg\, der sich ihm immer wieder in den Kopf drängt. Es sind die Kinder\, die er nie hatte. Was wäre aus denen geworden? Mit welchen Frauen hätte er sie haben können\, und warum ist es nie dazu gekommen? Was wäre er für ein Vater gewesen? Begegnungen mit echten Kindern sprechen jedenfalls nicht für großes Talent in dieser Hinsicht. So hadert Stoyke als meist freundlicher Verlierer und manchmal abgelenkt von Kompositionstagträumereien mit sich\, sei es inmitten von Alltag und Irrwitz der Musikhochschule\, an der er unterrichtet\, oder bei der Suche nach dem verschollenen musikalischen Erbe alter Freunde\, die vielleicht ebenfalls geheime Genies gewesen sind.\nModeration: Thomas Böhm \nVeranstalter: Literarische Gesellschaft Ruhr e.V.\, Lilienfeld Verlag \n\nTickets in €: freier Eintritt
URL:https://literaturviertel-ruhr.de/event/wolfgang-cziesla-die-kinderwunsch-variationen/
LOCATION:LeseRaum Akazienallee\, Am Handelshof 1\, 45127 Essen\, Essen\, 45127\, DE
CATEGORIES:Gespräch,Lesung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20261006T193000
DTEND;TZID=UTC:20261006T193000
DTSTAMP:20260714T003629
CREATED:20260613T103225Z
LAST-MODIFIED:20260613T103225Z
UID:1133-1791315000-1791315000@literaturviertel-ruhr.de
SUMMARY:Ulf Stolterfoht: rückkehr von krähe
DESCRIPTION:LITERATUR:LITERATUR! \nUlf Stolterfoht über seinen Band rückkehr von krähe:\n„Krähe ist kein lyrischer Frischling. Sein erster Auftritt fällt auf den Oktober 1970\, als bei Faber & Faber Ted Hughes‘ Gedichtband Crow. From the Life and Songs of the Crow erscheint. Er habe mit Crow eine Sammlung von Liedern „with no music\, in a super-simple and super-ugly language“ schreiben wollen\, sagt Hughes – und war durchaus erfolgreich damit. Crow ist in seiner Dunkelheit und seiner schwer erträglichen Gewalttätigkeit ein singuläres Ereignis in der Lyrikgeschichte. Ich selbst habe das Buch ein Jahr später gelesen\, war schockiert und schwer beeindruckt zugleich\, und wusste\, dass ich so etwas irgendwann auch einmal versuchen wollte. \nBis dahin hat es nun fast vierzig Jahre gedauert – und herausgekommen ist natürlich etwas ganz anderes. rückkehr von krähe ist ein langes Abenteuergedicht in 14 Abteilungen\, und von Ted Hughes‘ ursprünglicher Konzeption hat eigentlich nur der Protagonist überlebt: Krähe\, eine Figur\, von der wir nach wie vor nicht wissen\, wen wir da eigentlich vor uns haben: einen Vogel\, einen Menschen (und falls ja: einen Mann oder eine Frau?)\, eine Trickster-Gestalt\, einen Gott oder einen Teufel …“ \nChristian Metz in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Mit rückkehr von krähe ist dem in Berlin lebenden Autor gelungen\, was Hughes versagt blieb: eine epische Volkssaga zu dichten\, eine Verserzählung von atemberaubendem Ausmaß\, gargantuesker Überdrehung und überbordender Kombinationslust. Was für ein Werk! Was für eine außer Rand und Band geratenes\, poetisches Schlaraffenland\, bei dem einem die reifen Ideen von den porphyrischen Bäumen direkt in den Mund zu fallen scheinen.“ \nModeration: Norbert Wehr \n  \nKarten in der Buchhandlung Proust \nEintritt: 15\,- Euro \nEine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr \nim Rahmen von LITERATUR: LITERATUR! \nGefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung
URL:https://literaturviertel-ruhr.de/event/ulf-stolterfoht-rueckkehr-von-kraehe/
LOCATION:LeseRaum Akazienallee\, Am Handelshof 1\, 45127 Essen\, Essen\, 45127\, DE
CATEGORIES:Gespräch,Lesung
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20261020T193000
DTEND;TZID=UTC:20261020T210000
DTSTAMP:20260714T003629
CREATED:20260531T111546Z
LAST-MODIFIED:20260531T111633Z
UID:1130-1792524600-1792530000@literaturviertel-ruhr.de
SUMMARY:Arno Schmidt\, Tagebücher 1957 - 1962
DESCRIPTION:Susanne Fischer und Jan Philipp Reemtsma\nstellen die Edition vor \nArno Schmidt-Abende haben eine lange Tradition in Essen\,  hier lebte Schmidts Verleger und Lektor Ernst Krawehl\, der Schmidts Werk von Das steinerne Herz (1956) bis zu Schmidts Tod 1979 verlegte und betreute.\nWir laden zum sechsten Abend ein\, aus Anlass der Edition der Tagebücher Arno Schmidts. Jan Philipp Reemtsma und Susanne Fischer stellen die Edition vor.\n„Ich also pflege mir\, alle 4\, 5 Jahre\, ein fertiges ›Tagesnotizbuch‹ zu kaufen […] Format 11 mal 30; wo jeglicher Tag seine Seite hat; 34 Zeilen von 10 Zentimeter Länge. Aus der Dauer der Benützungszeit ergibt sich\, daß auf jeden Tag durchschnittlich 6–8 Kurzzeilen entfallen; und das hier zuständige Gesetz lautet : je länger die Eintragung\, desto wertloser der Tag.“ (Arno Schmidt)\nNur eines dieser Tagesnotizbücher von Arno Schmidt ist überliefert und jetzt erstmals komplett veröffentlicht worden. Es umfasst mit den Jahren 1957 bis 1962 den Umzug der Schmidts von Darmstadt nach Bargfeld ebenso wie die Entstehung der Romane Die Gelehrtenrepublik und Kaff auch Mare Crisium sowie der Erzählungen aus Kühe in Halbtrauer. Literarische Arbeit\, Lektüren\, Korrespondenz\, Finanzsorgen\, der Ehe-Alltag und die Belastungen des Umzugs – alles findet sich\, äußerst verknappt\, im Tagebuch wieder. \nKarten in der Buchhandlung Proust\nEintritt: 15\,- Euro \n\n\n\n\n\nEine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr\nim Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!\nin Kooperation mit der Arno Schmidt Stiftung\, Bargfeld\nGefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung
URL:https://literaturviertel-ruhr.de/event/arno-schmidt-tagebuecher-1957-1962/
LOCATION:LeseRaum Akazienallee\, Am Handelshof 1\, 45127 Essen\, Essen\, 45127\, DE
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=UTC:20261122T170000
DTEND;TZID=UTC:20261122T183000
DTSTAMP:20260714T003629
CREATED:20260630T103540Z
LAST-MODIFIED:20260630T104052Z
UID:1137-1795366800-1795372200@literaturviertel-ruhr.de
SUMMARY:Heike Geißler: Michaela Kohlhaas
DESCRIPTION:„Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.“ So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas\, der nach erlittenem Unrecht blutige Vergeltung übt. Sein Rachefeldzug ist noch zweihundert Jahre später Vorbild und Handlungsanweisung für Michaela Kohlhaas\, eine stellvertretende Friedhofsverwalterin. Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht\, wird sie zur Aufsässigen. Doch wo Michael Kohlhaas mordet und brandschatzt\, agiert sie vorrangig mit Worten: mit Zuspitzung\, Übertreibung\, Sabotage und Show. Einer vermeintlichen Hexe gleich\, zieht sie fluchend und Verwünschungen aussprechend durchs Land. Und muss feststellen: Es ist von Nachteil\, eine Frau zu sein. Es ist von Nachteil\, sich zu wehren. Doch selbst wenn alle Welt sie für wahnsinnig erklärt – sie geht „mit wehenden Fahnen“ ihrem Ende entgegen\, auf ein gutes Ende hoffend\, und doch ahnend: Ein solches Ende wird es vielleicht nicht geben. Heike Geißlers Michaela Kohlhaas ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist. Ihre Michaela ist eine Schimpfende\, eine Stinkende\, eine Zärtliche. Eine große Liebende\, die nicht bloß Verbesserung will – sie verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt.\n\n  \n  \nHeike Geißler\, 1977 in Riesa geboren\, ist Autorin. Sie arbeitet auch spartenübergreifend in unterschiedlichen Formationen (Sabotique und George Bele). Heike Geißler war zuletzt Dorothea Schlegel Artist-in-Residence an der FU Berlin und erhielt den Klopstock-Preis für neue Literatur\, den Heinrich-Böll-Preis und den Bayerischen Buchpreis. Sie lebt in Leipzig \nModeration: Mattias Engling \nEine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr\nim Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!\nGefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung
URL:https://literaturviertel-ruhr.de/event/heike-geissler-michaela-kohlhaas/
END:VEVENT
END:VCALENDAR