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SUMMARY:Arno Schmidt\, Tagebücher 1957 - 1962
DESCRIPTION:Die Veranstaltung fällt leider aus!!! \nSusanne Fischer und Jan Philipp Reemtsma\nstellen die Edition vor \nArno Schmidt-Abende haben eine lange Tradition in Essen\,  hier lebte Schmidts Verleger und Lektor Ernst Krawehl\, der Schmidts Werk von Das steinerne Herz (1956) bis zu Schmidts Tod 1979 verlegte und betreute.\nWir laden zum sechsten Abend ein\, aus Anlass der Edition der Tagebücher Arno Schmidts. Jan Philipp Reemtsma und Susanne Fischer stellen die Edition vor.\n„Ich also pflege mir\, alle 4\, 5 Jahre\, ein fertiges ›Tagesnotizbuch‹ zu kaufen […] Format 11 mal 30; wo jeglicher Tag seine Seite hat; 34 Zeilen von 10 Zentimeter Länge. Aus der Dauer der Benützungszeit ergibt sich\, daß auf jeden Tag durchschnittlich 6–8 Kurzzeilen entfallen; und das hier zuständige Gesetz lautet : je länger die Eintragung\, desto wertloser der Tag.“ (Arno Schmidt)\nNur eines dieser Tagesnotizbücher von Arno Schmidt ist überliefert und jetzt erstmals komplett veröffentlicht worden. Es umfasst mit den Jahren 1957 bis 1962 den Umzug der Schmidts von Darmstadt nach Bargfeld ebenso wie die Entstehung der Romane Die Gelehrtenrepublik und Kaff auch Mare Crisium sowie der Erzählungen aus Kühe in Halbtrauer. Literarische Arbeit\, Lektüren\, Korrespondenz\, Finanzsorgen\, der Ehe-Alltag und die Belastungen des Umzugs – alles findet sich\, äußerst verknappt\, im Tagebuch wieder. \nKarten in der Buchhandlung Proust\nEintritt: 15\,- Euro \n\n\n\n\n\nEine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr\nim Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!\nin Kooperation mit der Arno Schmidt Stiftung\, Bargfeld\nGefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung
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SUMMARY:Heike Geißler: Michaela Kohlhaas
DESCRIPTION:„Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.“ So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas\, der nach erlittenem Unrecht blutige Vergeltung übt. Sein Rachefeldzug ist noch zweihundert Jahre später Vorbild und Handlungsanweisung für Michaela Kohlhaas\, eine stellvertretende Friedhofsverwalterin. Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht\, wird sie zur Aufsässigen. Doch wo Michael Kohlhaas mordet und brandschatzt\, agiert sie vorrangig mit Worten: mit Zuspitzung\, Übertreibung\, Sabotage und Show. Einer vermeintlichen Hexe gleich\, zieht sie fluchend und Verwünschungen aussprechend durchs Land. Und muss feststellen: Es ist von Nachteil\, eine Frau zu sein. Es ist von Nachteil\, sich zu wehren. Doch selbst wenn alle Welt sie für wahnsinnig erklärt – sie geht „mit wehenden Fahnen“ ihrem Ende entgegen\, auf ein gutes Ende hoffend\, und doch ahnend: Ein solches Ende wird es vielleicht nicht geben. Heike Geißlers Michaela Kohlhaas ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist. Ihre Michaela ist eine Schimpfende\, eine Stinkende\, eine Zärtliche. Eine große Liebende\, die nicht bloß Verbesserung will – sie verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt.\n\n  \n  \nHeike Geißler\, 1977 in Riesa geboren\, ist Autorin. Sie arbeitet auch spartenübergreifend in unterschiedlichen Formationen (Sabotique und George Bele). Heike Geißler war zuletzt Dorothea Schlegel Artist-in-Residence an der FU Berlin und erhielt den Klopstock-Preis für neue Literatur\, den Heinrich-Böll-Preis und den Bayerischen Buchpreis. Sie lebt in Leipzig \nModeration: Mattias Engling \nEine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Ruhr\nim Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!\nGefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung
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